Start · Geschichte
Geschichte
Die im Zamser Grund liegende Schutzhütte wurde 1883 von der Sektion Prag des DÖAV erbaut. Namensgeber war das Sektionsmitglied Hermann Dominikus, ein Buchhändler, der den Bau seiner Sektion zum Geschenk machte.
Nach dem Tod des Stifters kaufte Familie Eder vom Wirtshaus Breitlahner die Hütte, ehe sie 1890 der bekannte Zillertaler Bergführer Hans Hörhager erwarb und bis zum Kriegsende 1918 betrieb. Im gleichen Jahr brannte die Hütte aus ungeklärten Gründen bis auf die Grundmauern nieder. Bald darauf baute Hörhager sie wieder auf; geführt wurde sie dann von seiner Tochter Lisl.
Der gesamte Zamsergrund gehörte einst zur Gemeinde Pfitsch – heute liegt hier weitestgehend der Schlegeisstausee. Erst 1919 wurde durch die Ziehung der Staatsgrenze zwischen Südtirol (Italien) und Österreich die Grenze auf die Wasserscheide am Pfitscher Joch gelegt. Bis dahin stand die Dominikushütte zeitweise auf italienischem Gebiet, und die Inhaberfamilie benötigte einen Reisepass, um auf ihre Hütte zu gelangen. Noch bis in die 1990er Jahre hinein waren Zöllner an der Grenzstation auf dem über 2000 Meter hoch gelegenen Pfitscher Joch zu finden, welche zuweilen noch Passkontrollen durchführten.
Bau der Schutzhütte durch die Sektion Prag des DÖAV, benannt nach Hermann Dominikus.
Bergführer Hans Hörhager erwirbt die Hütte und betreibt sie bis 1918.
Die Hütte brennt bis auf die Grundmauern nieder – und wird bald wieder aufgebaut.
Die Tauernkraftwerke AG beginnt mit dem Bau der Staumauer des Schlegeis-Speichers.
Teilaufstau ab 15.07.1970, Vollstau 1973. Die alte Hütte muss aufgegeben werden – sie wäre im Stausee versunken.
Als Ersatz entsteht in höherer Lage ein größeres, zweigeschossiges Gebäude. Der Name Dominikushütte bleibt erhalten.
Heute zu Gast bei Familie Lapp
Erleben Sie die Dominikushütte selbst – wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Reservierungsanfrage






